Mein Finger wird weder von Mac noch von iPad erkannt. Alterserscheinung oder Holzerntenebeneffekt.
Um Amazon zu wiederstehen kaufe ich bei einem lokeln Buchhändlerin. Ihr Onlineshop wird vom Dienstleister Zeitfracht betrieben, der auch so eine Art Monopol hat, nachdem die Mutterfirma immer insolvente Firmen im Bereich Logistik und mehr zusammengekauft hat.
Geschickterweise vertreibt der Onlineship auch ebook Reader von Pocketbook einer sympatischen unabhänigen Firma, die auch eine passende Cloud betreibt für ebooks. Käufe in Buchkatalog shop lassen sich direkt in die Pocketbook Cloud übertragen. Damit flutscht das System fast so gut wie beim Großen Fluss System.
Jetzt hat meine Buchhändlerin aufgegeben, und ihre Konkurentin ein Dorf weiter hat übernommen. Nach eine Passwortreset konnte ich mich in deren Shop einloggen. Meine Kaufhistorie ist jetzt weg. Dummerweise sind meine Bücher damit auch weg. Aber was noch blöder ist, meine Pocketbook Cloud account ist auch weg. Denn, meine Emailadresse wurde einem neuen Shop zugewiesen und jetzt habe ich eine schicke neue leere Cloud.
Digitale Unabhänigkeit ist doch nicht so einfach.

In den Vogesen kann man gut Wandern. Sogar etwas wilder und ausgesetzter als im Schwarzwald nämlich auf den Hohneck. Die Franzosen haben auch schön Hütten auf ihre Berge und Almen gesetzt wo man es sich gut gehen lassen kann. Und außerdem kann man dann zum Abschluss noch in der schönen Innenstadt von Colmar Flammkuchen essen gehen.
Oben ist der Berg eher eine Hochebene und man kann schon ins Rheintal sehen und den Schwarzwald im Hintergrund. Wir hatten eine bewölkten Tag und das lies es sich ganz gut wandern.

Nach dem olympischen Spielen ist Paris irgendwie sauberer und besser aufgeräumt als früher. Selbst in Momatre gibt es Urban Gardening und alle Wasserbrunnen funktionieren. In der Innenstadt gibt es kaum Bettler und Obdachlose und es ist erstaunlich wenig vollgepinkelt. Die Ubahn schein einmal durchsaniert zu sein.
Die Navigo Karten gibt es auch für iPhone. Man muss also nicht in Paris-Est mit allen Mitreisenden aus Deutschland in die Schlange stehen.
Wenn man am Abend als erstes zum Louvre fährt und die Abendsonne das Gebäude in goldenes Licht taucht und der Eifelturm ist im Gegenlicht scharf abzeichnet. Die Touristen über Runclubs, Tiktokfilmer und Sonnenanbeter staunen und all gut gelaunt sind.
Wir haben die Woche zwischen Champions League Sieg Randale und Überflutung erwischt.
Wegen Überforderungsmittagsschlaf die Öffungszeit der Terasse der Gallerie Lafayette verpasst. Aber Paris ist keine Stadt der Höhen, hier ist das Leben auf den Strassen, in den Bars, an der Seine.
Wir haben die Wohnung über einer Bar. Die ist abends knallvoll und schließt erst um 2h Nachts, Ohrenstöpsel sind Pflicht.
Gegenüber die Artisan Patiserie, mit Bagutte unterm Arm zurück in die Wohnung laufen und sich ganz Paris fühlen.
Am Abend durch den Louvre wenn es nicht mehr so voll ist. Die frisch Konfirmierte einmal durch Altertum schleppen und dann zu Mona Lisa. Das kann man immer wieder machen.