Mittwoch, 12. Dezember 2018
Lesen: Cyberwar
Genau wie das letzte Buch: Arbeitsfrei schaffen es Frank Rieger und Constanze kurz ein abstraktes Thema auf eine sachliche Ebene zu holen. Sie argumentieren klug warum es eine schlechte Idee ist das der Staat anfängt Sicherheitslücken zu horten. Und machen klar Vorschläge was zu tun ist um unsere Zukunft, die immer mehr von IT Systemen abhängt zu sichern.
Ausserdem zeigen sie auf wie staatliche Akteure mit sozialen Medien einen Kriegen gegeneinader führen in dem sie für Verwirrung in der Zivilbevölkerung sorgen und dadurch Staaten destabilisieren. Und vor allem in welcher Tradition solche Geheimdienstspielchen stehen. Man wünscht sich das viele Politiker das Buch lesen würden und nicht so tun als wäre Internetdienste Sache der Privatwirtschaft, die sie höchsten in wirtschaftlicher Hinsicht berrühren würden.



Dienstag, 11. Dezember 2018
KW 50 Back

Und dann direkt das Rote Curry in der Katine genommen. Hat auch ganz ordentlich geschmeckt. Aber eine viertel Paprika würde ein Thai wohl nicht servieren, da man das man die ohne Messer schlecht essen kann. Und Messer gibt in Thailand nur in den Händen des Kochs und nicht als Besteck.

Erster Plattte am Toyota, erstemal ohne Ersatzrad und mit Dichtmittel und Kompressor, das hätte es nach 20 Stunden Reise nicht gebraucht.

Mit dem Kindle macht das Lesen einfach Spass. Liegt gut in der Hand, Blättert gut und ist schnell nachgeladen.

Wenn es so richtig kalt wird einfach da hin gehen wo es so richtig warm ist, das ist ein gutes Konzept.

Man kann Ressort Urlaub machen, aber nur nachdem man eine Woche viel erlebt hat und bereit ist fürs ausruhen.



Montag, 10. Dezember 2018
Lesen: How to Fail at Almost Everything and Still Win Big: Kind of the Story of My Life
War eine Tipp von einem Kollegen. Der bring immer den Spruch: Goal are for Losers, Systems are for Winners. Und tatsächlich das Buch hat noch ein paar Weisheiten mehr zu bieten. Das man Stillzeiten braucht, das man sein Ziele verinnerlichen soll um bereit zu sein für die Chance die man bekommt. Wenn man das Muster mal verinnerlicht hat dann taucht das auch in anderen Büchern wieder auf. Ich war jedenfalls gut beeindruckt und werd das Buch wahrscheinlich nochmal lesen.



Lesen: Remix3
Der Stucki schreibt immer ein bischen atmenlos und mit drang. Ich mags gern. Das Buch habe ich mir allerdings aus Spotify vorlesen lassen. Kurze Geschichten die sich so ähnlich hätten ereigenen können.



Lesen: Dreifach
Ich weiß gar nicht so genau wie der Roman in iBooks reingefallen ist. Jedesfall war der Kindle ausgelesen und dann blieb nur noch diese Buch für den Rückflug. Der Plot ist spannend und an einer Geschichte angelehnt die man sogar bei Wikipedia findet angelehnt. Ähnlich wie bei Unterleuten treffen die Interessen verschiedener Parteien aufeinander und so verkeilen sich alle und müssen zusehen wie sie aus der Sache wieder raus kommen. Dabei geht es nicht ohne Verluste zu. Wie bei Säulen der Erde das ich nach einer Weile aufgegeben habe kommt Follet nicht ohne seine Altherrenfantasie hin. Da ist dieser abgehalfterte Typ, aber die bestaussehen Frau verfällt ihm natürlich total. Diese komischen Szenen bremsen den Fluss. Diese mal war spanned genug das ich doch dran geblieben bin.



Lesen: Tyll
Ein Buch das ohne eigene Website auskommtIn verschienden Abschnitten lässt Kehlmann die Figuren rund um das Leben des Hofnarrs Till Eulenspielen auftreten. Sein Geschichte ist voll Gewalt und erzählt vom Preis der Freiheit und des Anderseins in einer Welt wo die Plätze schon ab der Geburt fest zugewiesen sind. Sie erzählt aber auch von Beharrlichkeit gegen das festgelegt Schicksal und vom Leben das man führen kann wenn man bereit ist den Preis zu bezahlen der mit dem Aufstand einher kommt. Das verbindet das Buch im Grunde mit Life of Pi, Qualityland und Unter Leuten. Es geht auch darum bereit zu seine ein Chance die kommt zu erkennen und zu ergreifen.">



Lesen: Qualityland
Mit dem Känguru hat ich es nicht so, aber der Roman Qualityland wurde letztes Jahr auf dem CCC Congress vorgestellt und dann habe dem Marc-Uwe Kling mal ne Chance gegeben. Der Roman ist lustig auch wenn das Social Scoring einen ernsten Hintergund hat. Der Roman wird quasi von der Wirklichkeit langsam eingeholt. Im Roman steckt eine schöne Schelmengeschichte und so gibt gut wa zu lachen. Mehr davon bitte.



Lesen: Life of Pi
Schiffbruch mit Tiger. Ein Art Erwachsenwerden Roman gepart mit einem Lebensratgeber. Liest sich wunderbar. Eine Parabel auf das Leben auf des in Schach halten dessen was uns plagt, ein verbeugung vor dem Glauben und eine Appel ans Durchhalten. Aber meisten noch ein Leinwand für die Fantasie der Leser.



Gelsen: Ich bin dann mal weg
Tja auf dem geliehenen Kindle war ne Leseprobe drauf und die war super. Das Buch liest sich wunderbar weg. Es gibt was zu lachen und zum Nachdenken, aber ohne als zu pathetische zu sein. Der Autor erzählt ein bischen was aus seinem Leben und ruck zuck ist man durch und hat selber Bock zu laufen. Kein Wunder hat sich das so gut verkauft. Mal sehen ob der Film auch liefert.



Lesen: Unter Leuten
Juli Zehs böser Roman hat sogar eine begleitende Website. Die Leute im Dorf kommen aus ganz unterschiedlichen Situtationen und treffen aufeinandern. Mit Schwung verkeilen sie sich und ihre Familien und Wünsche in einem Geflecht was keiner unbeschadet übersteht. Dabei machen weder die Konservativen noch die Progressiven eine gute Figur. Für seine gute Sache glaubt jeder im Recht zu sein und das endet Böse. Das ganze hätt auch im Weltraum oder in der Stadt spielen können, aber es spielt halt im wunderbaren Dorf und macht riesig Spass.
Sehr gelacht habe ich über den Beriff Rossfrauen. In einem Forum tauschen sich Männer aus über ihren Neid den sie gegenüber den Pferden empfinden die von den Rossfrauen mehr Beachtung finden als sie selbst.



Gelesen: Enceladus
Diesen Roman habe ich schon im letzten Urlaub gelesen, aber immerhin noch rechtzeitig bemerkt. Das Setting war wohl doch zu auffällig, als das man es auch entspannt nicht bemerkt. Irgendwie erinnert es an der Marsianer wo auch ein Deutscher mit an Board ist. Den Rest habe ich auch vergessen.



Gelesen: Kretschmann
Worauf wir uns verlassen wollen: Für eine neue Idee des Konservativen
Auf den Hinflug gelesen. War irgendwie nicht so falsch. Aber den Inhalt dann doch komplett vergessen bis zum Ende des Urlaub.s