Sonntag, 5. Januar 2020
Gelesen: Tausend Zeilen Lüge
Eigentlich haben ich Tausend Zeilen Lüge: Das System Relotius und der deutsche Journalismus gehört und nicht gelsen. Bei Spotify gibt es ja eine Menge Hörbücher mittlerweile und bei einigen macht es fast mehr Spass sie zu hören als zu lesen. Jan Moreno hat ein erschütterndes Buch über seinen Kollegen Claas Relotius geschrieben. Witzigerweis im Reportagestil. Sein Kollege ist mit spekulären Reportagen, die eigentlich zu gut waren um vom wahren Leben geschrieben worden zu sein, so weit befördert worden das er fast unangreifbar von der Wahrheit war. Nur mit viel Mühe und Einsatz konnte Jan Moreno so viel von der Wahrheit ans Licht befördern, das man ihm irgendwann Glauben schenken musste und Relotius sich nicht mehr weit genug herausreden konnte um so weiterzumachen wie bisher. Seinen langen Weg beschreibt er im Buch.



Donnerstag, 26. Dezember 2019
Erlebt: Weissenhof Siedlung
Passend zum Film und zur Ausstellung, ein kleiner Sonntagsausflug zur Weissenhofsiedlung. Dort gibt es eine kleines Weissenhofmuseum in dem die Geschichte der Siedlung erleutert wird. Das Museum befindet sich in einem zur Siedlung gehörenden Haus, das Le Corubsier entworfen hat. Dort kann man alles zu den Umständen der Ausschreibung, zur Organisation Werkbund, zur Auswahl der Architekten, zum Bau, zu Ausstellunge und wie es den Häusern über die Jahrzehnte erging erfahren. Die zweite Hälfte des Hauses enthält die ursprüngliche Einrichtung und man kann sich einen Einblick in verschaffen, wie es sich in einem solchen Haus des "Neuen Bauens" wohnt. Sehr schön gemacht und 2027, wenn sich das Projektzum 100 Male jährt wird es in Stuttgart wieder eine Internationale Bauaustellung geben. Mal sehen was dann herauskommt.



Gesehen: Lotte am Bauhaus
Passend zu 100 Jahre Bauhaus: ein Film über das Bauhaus mit Fokus auf die Frauen, die dort studiert und gelehrt haben. Erstmal ist es cool zu sehen wie die Gestände die man sonst aus dem Museum kennt entstanden sind. Und auch wie das ikonische Gebäude wohl mal mit Leben und exzentrischen Figuren gefüllt war. Dann wird das kommen aber auch die Schattenseiten zu tragen, der Nationalsozialmus kommt auf, die Zeit patriarchische Familie und auch die patriarchischen Professoren. Natürlich muss wieder ein Liebegeschichte reingflickt werden. Ich weis schon warum ich lieber Dokus als Eventfilme gucke. Aber insgesamt schon zu sehen wie das Bauhaus wohl gewesen war. Website mit allen Infos zu 100 Jahre Bauhaus



Montag, 23. Dezember 2019
Gesehen: Weissensee
Spannenden Serie, die in den letzten Jahren der DDR spielt. Die Mitglieder einer Familie sind sowohl in der Stasi als auch in der Oposition. Damit treffen die verschiedenen Denkweisen in einer Familie aufeinander und führen zu spannden Verwerfungen. Dabei laden einzelne Schuld auf sich und Unheil breitet sich aus, was nicht mehr gut gemacht werden kann. Als die DDR zu Ende geht, ändern sich die Machverhältnisse und die gut gehütteten Geheimnisse kommen ans Licht.



Gesehen: Charité
Gut gemachte Serie über das wohl bekannteste Krankenhaus Deutschlands: die Berliner Charité. Man kann ein bischen nachspüren wie sich die Krankenhäuser über die Jahrzehnte entwicklet haben und wie es noch vor 100 Jahren zuging. Die Geschichten werden entlang von Medizinerpersönlichkeiten erzählt die Durchbrüche erzielt haben, dazu kommt ein bischen Zeitgeschichte und Herzschmerz.



Gesehen: Saboteure im Eis
Norwegische Serie über eine Sabotageaktion des Norwegischen Widerstandes im Dritten Reich.Neben dem Deutschen Wissenschaftler, die schweres Wasser beziehen wollen, sind vor allem die Sonderkommomandos und die norwegischen Zivilisten zu sehen. Die Geschichte basiert auf einer wahren Geschichte und wurde wirklich bis auf ein unnötiges Liebesdrama spanned inszeniert und gefilmt.



Gelesen: Der Gott der kleinen Dinge
Über HR3 der Tag bin ich auf dieses Buch gestossen.Das erste Buch von Arundhati Roy, was sie sofort weltweit bekannt gemacht hat. Die Autorin erzählt von der indischen Gesellschaft und welche Auswirkungen starre Traditionen auf Familen und Schicksale haben.



Gelesen: The Ministry of Utmost Happiness
Was für eine Dystopie.. Ach nein das basiert alles auf Geschichte und Geschichten aus dem Alltag in Indien. Das Buch ist harte Kost, auch weil es so durch die Zeit springt und viel verlangt um dran zu bleiben.



Gelesen: New York 2140
Science Fiction der den Klimawandel mit seinen Folgen als Realität schildert. Ein Geschicht über eine Welt in der Küstenstädt schon überflutet sind. Leider sehr US zentriert und nur bis auf die Katastrophe scheint sich nicht sehr viel weiterenwickelt zu haben. Ein bischen zu oft gibt es auch Bezüge zur Entstehungszeit des Buches. Ich fürchte das wird nicht gut altern. Vor allem weil Jakarta ja tatsächlich geräumt werden soll.



Gelesen: Der grosse Glander
Wunderbares Buch über Essen und Kunst und Landleben.. Man bekommt Hunger und möchte in den Schwarzwald und nach New York reisen. Habs in einer Nacht runtergelesen.



23.12.2019
eigentlich ein Arbeitstag, Montag. Aber draussen ist es still. Nur ein wenig Wind und Regen. Keine Autos, kein Lärm. Wir sind müden von der Party gestern. Um 4 waren wir daheim. Einer hat mir erklärt wie das mit Hausmann sein läuft und wie man den Kopf oben behält. Spione im Eis haben wir am vormittag anschaut. Mein letztes Gehalt ist angekommen. DuoLingo Spanisch wieder angefangen.

Jetzt lesen und den Ofen in Gang halten.