Montag, 6. Juli 2020
Gelesen: Das große Los
Der Gewinn von 500000€ löste bei Meike Winnemuth alle Bedenken auf, die sie davon abhielten ihrem Traum zu folgen.12 Monate in 12 Städten zu verbringen. Ich habe damals glaube ich das Blog gelesen, das auch damals als Blog noch wichtig waren die Leserschaft stark gespalten hat. Auch im Buch schreibt sie Brief die sich hauptsächlich um sich und ihr Seelenleben handeln. Aber gerade das ist doch das spannende am Reisen, was macht diese neue Umgebung mit mir. Welche Seite legt sie frei und was wird verdeckt in der neuen Umgebung. Was funktioniert und was nicht. Und natürlich zu lernen welche Cliches sich erfüllen und vielleicht doch ganz anders sind. Und was einem Auffällt was man vorher noch nie gehört hat. Daher gehöre ich zu den Freunden des Buches.



Gelesen: Ein gemachter Mann
Ganz guter Schüler, dann das Studium ein Chaos. Unsicherheit und Taumeln, manches funktioniert viel einfacher als gedacht, an anderen Stellen beißt man sich die Zähne aus. Das nicht nur im Studium, sondern auch in Beziehungen und Wohnungssuchen, Freizeitverhalten. Am Ende ist man durcheinander und hat leider auch noch nicht viel mehr Plan und weiterhin die Aufgabe einen Platz im Leben zu finden. Einfach gesagt das Gegenteil von einem gemachten Mann. Und so nimmt uns der Autor mit auf eben ein solchen wilde Reise ins bayrische Regensburg. Mit viel Saufen, Musik, Drama und der Hoffnung das darauf ein gemachter Mann wird.



Samstag, 20. Juni 2020
Gelesen: Mitfordroman
Auch von Welttag des Buches eine Mitford Roman. Ich habe bei der Hälfte aufgegeben. Ein Stadt in North Carolin in der nix passiert. Alles sauber ist. Konflikte angedeutet werden und Charaktere sich einfach nicht entwickeln.



Gelesen: Dark Call
Mark Griffin schreibt harte Thriller. Die Geschichte um die Profilerin Holy Wakefield, die als Waise aufwuchs und den Polizisten Bishop der Afghanistan Veterane ist, spart nicht an ekelhaften Details. Klar es geht ja um Serienmörder, mit psychischen Problemen. Die Geschicht ist leider gut genug gemacht, das man immer weiter dran bleiben möchte. Die Tricks der Mörder sind geschickt und fein genug, die Geschichte nicht lächerlich zu machen. Alleine das Ende ist ein bischen dick aufgetragen. Ich bin sicher kein Fan des Genre und werde es auch nicht mehr werden aber das Buch war wirklich zu dran bleiben.



Gelesen: RLF
Es gibt kein richtiges Leben im falschen sagt Adorno. Und mit dieser Aussage beschäftigt sicher dieser Roman der zur Kunstaktion RLF von Friedrich von Borries gehört. Das Falsche ist natürlich der Kapitalismus, der sogar die Kritik und seiner Kritiker vereinnahmt und so das auch sie ihn letztendlich zementieren. Wenn man also mit Gegenwehr keinen Erfolg hat, warum dann nicht den Kapitalismus für seine eigene Zerstörung arbeiten lassen? Also ein komerzielles Projekt starten mit dem man den Kapitalismus zerstört.
Interessantes Gedankenexperiment in einen Roman verpackt und mit zahlreichen Anmerkungen von Philosophen zum Adornozitat gespickt. Mir scheint das Experiment aus dem Jahr 2013-2017 hat den Kapitalismus nicht ganz zu strecke gebracht, aber eine Spielart davon wie man das Leben im Richtigen erreichen kann hinzugefügt.



Gelesen: Strandgut
Der Deutsch-Franzose Benjamin Cors schreibt über ein Strandbad in der Normandie das sein besten Tag schon hinter sich hat. Den ersten Band seiner Serie gabe es am Welttag des Buches kostenlos bei ebook.de. Im Mittelpunkt steht kein Komissar sondern eine Personenschützer, der wegen einer verlorern Liebe Flashbacks hat und deshalb einen schweren Fehler gemacht hat. Er wird strafversetzt und landet in seiner Heimatstadt in einer Mordserie die er dann nebenher aufklärt. Mir war die Story ein bischen zu hart zusammengebogen. Aber die Atmosphäre passte und ich fühlte mich ein bischen an Heringsdorf an der Ostsee erinnert. Diese Ort, mit Vergangenheit haben immer etwas sehnsuchtvolles an sich was einen geradezu zum Stöbern und Träumen auffordert.



Donnerstag, 28. Mai 2020
Gelesen: Der Susan-Effekt
Kann das was der andere Peter sich nur erträumen kann. Ein fantastische Welt aufbauen, ein übermenschlich starke glaubehafte weibliche Heldin, absurde Stories und Charaktere verbinden, unglaubliche Brutalität und auch Verletzungen, auch an Kindern und dennoch ein große Geschichte erzählen die sich mit relevanten Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Heftig zu lesen und spannend darüber nachzudenken.



Dienstag, 26. Mai 2020
Gesehen: Digitale Verlustzone - Wie Deutschland den Anschluss verlor
Spannender Film darüber wie Deutschland in vielen Bereichen der Digitalisierung einmal Vorreiter war und dann die Position verloren hat. Mit einer Ausnahmen SAP. Dabei haben gerne mal Behörden und Politiker den Wissenschaftler und Unternehmen Knüppel zwischen die Beine geworden. Der ehemalige Postminister gibt sogar zu. Das Kohl die ARD bekämpfen wollte und zu diesen Zweck Kupferkabel statt Glasfaser verlegen lies. Somit konnte man Privatfernsehen verbreiten. Die Datenautobahn sah er hingegen durch die forderalen Prozess beim der Verkehrsinfrastruktur gebremst. Richtig was zum Kopfschütteln. Schön auch das erwähnt wird welche grosse Rolle Internet in der Landwirtschaft spielt und das solle aussagen wie: "man bringt den Breitbandausbau nicht zu jeder Milchkanne" idiotisch sind.



Gelesen: Schwarwälder Kirsch
Schwarzwälder Kirsch ist ein Leckerei mit saftigen Kirschen und ein passender Krimititel. Obwohl es im Altersheim anfängt, ist die Geschichte voller Lebensfreude. Die eigenwilligen Charaktere sorgen dafür das der Mord im Dorf gemeinschaftlich aufgeklärt wird. Dabei fällt der ein oder andere Lacher ab und im Laufe der Geschichte sie man immer mehr die Verbindungen der einzelnen Personen zueinander. Mit Zuneigung zu den Menschen geschrieben, kann an einem Zug weglesen werden. Autorin persönlich bekannt.



Gelesen: Drei
Drei ist ein spannender Krimi der hauptsächlich in Tel Aviv spielt. Sehr spielerisch, sonnige Flirts enden stets verhängnisvoll für die alleinstehen Frauen. Mit der Zeit verfliegt die lockere Atmosphäre und man möchte dem Täter zuflüstern doch jetzt aufzuhören. Aber dann gibt es doch noch ein spannende Schlusssequenze die dann überraschend aufgelöst wird. Wirklich toll geschrieben und übersetzten. Nebenbei lernt man ein bischen was über den Einwanderungsstaat Isreal, die verschienden Schichten und die Geschichte des Landes.