Donnerstag, 30. Januar 2020
Gelesen: Die lange Reise
Die Astronautin Samantha Cristoforetti nimmt uns mit auf Die lange Reise. Der Titel steht ist wörtlich zu nehmen: Ihren langen Anlauf über Studium, Studienortswechsel, Fremdspracherwerb und Fliegerausbildung ins Astronautenprogram, dann über zahlreiche Ort der Ausbildung in Europa, USA, Japan und Russland. Bis dann endlich auf die Raumstation und dort wird ihr Aufenthalt dann noch verlängert.
Man spürt das Samatha geschult wurde und durch ihre vielen Interviews weis was den Leser interessiert. In bescheidenen Ton spricht sie über die lange Ausbildung, über Durststrecken, ihre nie endende Faszination für den Weltraum und ihren großen Respekt für alle Menschen die in der Raumfahrt beschäftigt sind und ihre Reise möglich gemacht haben.
Für technisch nicht interessiert gibt es eine kleines Symbol damit man diese Passagen bequem überpspringen kann.



Mittwoch, 15. Januar 2020
Gelesen: Permanent Record
Permanent Record von Edward Snowden. In diesem Buch erzählt Ed seine Lebensgeschichte. Wie er dazu kam sich in den diest der Geheimdienst zu stellen, wie er Skrupel bekam, wie er die Daten klaute und dann sich dann aus den USA absetzt um der Strafverfolgung zun entgehen. Die Empörung die er damals mit seinen Enthüllungen auslöste war gewaltig. Leider hat die Politik hauptsächlich so reagiert, das die Aktivitäten der Geheimdienst legalisiert wurden. Es scheint so das die Geheimdienste eine immer wilderes Eigenleben führen und nicht mehr wirklich kontroliert werden. Und anhand von Snowdens Geschichte kann man nachvollziehen wie es dazu kam. Sehr spannende Lektüre gerade für Nichtechnikfreak.s



Sonntag, 5. Januar 2020
Gelesen: Tausend Zeilen Lüge
Eigentlich haben ich Tausend Zeilen Lüge: Das System Relotius und der deutsche Journalismus gehört und nicht gelsen. Bei Spotify gibt es ja eine Menge Hörbücher mittlerweile und bei einigen macht es fast mehr Spass sie zu hören als zu lesen. Jan Moreno hat ein erschütterndes Buch über seinen Kollegen Claas Relotius geschrieben. Witzigerweis im Reportagestil. Sein Kollege ist mit spekulären Reportagen, die eigentlich zu gut waren um vom wahren Leben geschrieben worden zu sein, so weit befördert worden das er fast unangreifbar von der Wahrheit war. Nur mit viel Mühe und Einsatz konnte Jan Moreno so viel von der Wahrheit ans Licht befördern, das man ihm irgendwann Glauben schenken musste und Relotius sich nicht mehr weit genug herausreden konnte um so weiterzumachen wie bisher. Seinen langen Weg beschreibt er im Buch.



Montag, 23. Dezember 2019
Gelesen: Der Gott der kleinen Dinge
Über HR3 der Tag bin ich auf dieses Buch gestossen.Das erste Buch von Arundhati Roy, was sie sofort weltweit bekannt gemacht hat. Die Autorin erzählt von der indischen Gesellschaft und welche Auswirkungen starre Traditionen auf Familen und Schicksale haben.



Gelesen: The Ministry of Utmost Happiness
Was für eine Dystopie.. Ach nein das basiert alles auf Geschichte und Geschichten aus dem Alltag in Indien. Das Buch ist harte Kost, auch weil es so durch die Zeit springt und viel verlangt um dran zu bleiben.



Gelesen: New York 2140
Science Fiction der den Klimawandel mit seinen Folgen als Realität schildert. Ein Geschicht über eine Welt in der Küstenstädt schon überflutet sind. Leider sehr US zentriert und nur bis auf die Katastrophe scheint sich nicht sehr viel weiterenwickelt zu haben. Ein bischen zu oft gibt es auch Bezüge zur Entstehungszeit des Buches. Ich fürchte das wird nicht gut altern. Vor allem weil Jakarta ja tatsächlich geräumt werden soll.



Gelesen: Der grosse Glander
Wunderbares Buch über Essen und Kunst und Landleben.. Man bekommt Hunger und möchte in den Schwarzwald und nach New York reisen. Habs in einer Nacht runtergelesen.



Donnerstag, 8. August 2019
Gelesen: Blogs
Fein essen gehen Sehr lustig Beschreibung eines Sterneessen



Freitag, 21. Juni 2019
Gelesen: GRM - Brainfuck
Recht gut gehypt ist der neue Roman von Sibylle Berg. Hier geht es um die hoffnunglose Jugend in britischen Städten die niemand braucht und die nix sinnvolles tun. Aus ihrer Langeweile heraus haben sie eine eigene Form von Hiphop entwickelt Grime. Darüber kann man sich ganz gut bei Vice oder Arte informieren, das hat Sybille Berg dann auch getan. Sie verbindet diese Geschichte dann mit den Neoliberalen Kapitalismus der sich in Großbritanien mit Hilfer die Privatisierung wirklich alles unter den Nagel reisst und so die Räume für die Verlierer der Gesellschaft noch enger macht. Dazu kommt noch die Wut auf Männer im allgemeinen. Die Autorin hat sich noch ein bischen in Bezug auf IOT und KI beraten lassen und darauf ein wütendes Stück geschrieben das die Frustration der Jungend in Worte fassen soll. Das funktioniert am Anfang noch ganz gut. Aber die ungewöhnlichen Übergänge zwischen den Kapiteln geben dem Buch drive. Aber ab der Hälfte wird das ganz dann doch sehr redundant. Die Protagonisten entwickeln sich nicht weiter und es wird offentlichsich das es hier gar keine Geschichte zu erzählen gibt. Was dann doch anstrengend ist. Aus machen Leute mögen eine bische wild eingestreute ASCII Zeichen den Eindruck machen hier wäre jemand mit technischen Verständnis bei der Arbeit gewesen, aber für jeden der auch nur ein bischen Code lesen kann ist sowas einfach nur ärgerlich. Ein paar gute Sätze habe ich mir angestrichen, aber die hat das letzte Softwareupdate meines Pocketbook gelöscht, das passt dann auch wieder zum Roman.



Gelesen: Schäfchen in Trockenen
Anke Stelling hat für dieses Buch der Leipziger Literaturpreis bekommen. Im 3Sat Interview wird darauf hingewiesen das sie entlang ihres Lebens schreibt. Sie ist böse mit sich, ihren Eltern, ihren Kindern und ihrem Partner. Die heile Welt in der alle die gleichen Chancen haben wenn sie nur an sich glauben zerbricht als sie in der zweiten Lebenshälft ankommt und feststellen muss das ihre Freunde aus Kindertagen ihre Schächen im Trockenen haben und sie demnächst im Regen steht. Sie hat die heile Welt ihrer Freunde in einem Buch hinterfragt und all das angesprochen was über die Jahre trotz liberaler Einstellung zu einem Tabu geworden ist. Das nahmen ihr die Freunde böse und so wurde ihr die Bude gekündigt die sie nur als Untermieterin hatte.
Er war ich sauer weil ich versehentlich ein Buch über eine Schriftstellerin gekauft habe, aber dann hat es mich doch gepackt. Die Sätze sind scharft geschnitten und die Storie immer härter am Abrgund. Wie Dave Eggers Protagonistin reiht sich ein schlechte Entscheidung an die andere und man will einfach sehen ob da ein happy end oder der grosse Knall oder gar nix kommt.